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OCLC Support

Einrichten eines 32bit Oracle Instant-Client (Oracle)

Problembeschreibung

  • Einrichten eines 32bit Oracle Instant-Client z.B. für BIBLIOTHECAnext, ODBC, WebOPAC, Z-Server und OPEN Zugriffe

Gilt für

  • Datenbanksystem Oracle

Lösung

Kurze Einführung oder Anweisungen zum Befolgen dieser Schritte:

Einrichten eines 32bit Oracle Instant-Client z.B. für Bibliotheca Plus, ODBC, WebOPAC, Z-Server und OPEN Zugriffe

Download des aktuellsten 32 Bit Instant Clients bei Oracle
http://www.oracle.com/technetwork/topics/winsoft-085727.html

Es werden folgende Dateien benötigt:

  • Instant Client Package Basic (keine Lite Version!)
  • Instant Client Package SQL*Plus (Optional! Kann zum testen des Instant-Clients genutzt werden)
  • Instant Client Package ODBC (Optional! Wird nur z.B. für WebOPAC, Z-Server, E-Medien-Schnittstelle benötigt)


Zusätzlich wird von Microsoft das Microsoft Visual C++ Redistributable Package benötigt, abhängig von der eingesetzten Version des Oracle Instant Clients:

 Übersicht welchesMicrosoft Visual C++ Redistributable Package benötigt wird, abhängig von der eingesetzten Version des Oracle Instant Clients:

Die geladenen Dateien z.B. nach c:\oracle entpacken. Ein „instantclient_xx_x“ Verzeichnis wird dann automatisch angelegt, es muss beim entpacken kein weiteres Verzeichnis außer c:\oracle angegeben werden.

Der Instant Client ist nun „installiert“!

Damit OCLC Produkte auf dem Client ausgeführt werden können, sind noch folgende Schritte notwendig!
Erstellen einer tnsnames.ora Datei mit dem Eintrag zur Oracle DB, welche man dann z.B. im c:\oracle\instantclient_12_2 Verzeichnis ablegt.

Beispiel-Inhalt:

BIBLIO =
 (DESCRIPTION =
   (ADDRESS_LIST =
     (ADDRESS = (PROTOCOL = TCP)(HOST = <IP-DB-Server>)(PORT = 1521))
   )
 (CONNECT_DATA =
   (SERVICE_NAME = biblio)
 )
)

In den Umgebungsvariablen des Client Rechners müssen noch weitere Parameter gesetzt werden.
Die Umgebungsvariablen erreicht man ab der Windows Version 7 mit einem „Rechtsklick“ auf den Computer (bzw. Arbeitsplatz) > Eigenschaften > Erweiterte Systemeinstellungen > Umgebungsvariablen

Screenshot des Windows 7-Fensters zum Bearbeiten der Umgebungsvariablen.

Unter Windows 10 finden Sie die Umgebungsvariablen durch „Rechtsklick" auf das Windows Symbol links unten > System auswählen -> Im neuen Fenster rechts oben auf Systeminfo > Erweiterte Systemeinstellungen > Umgebungsvariablen

Screenshot des Windows 10-Fensters zum Bearbeiten der Umgebungsvariablen.


Dort sind nun folgende Werte in dem Bereich „Systemvariablen“ hinzuzufügen:

TNS_ADMIN = <Pfad-zum-Instant-Client>

z.B.
Screenshot des Fensters zum Eintragen der Systemvariablen TNS-Admin

Der TNS_ADMIN Parameter “zeigt” dem Instant Client wo er die tnsnames.ora Datei finden kann.

NLS_LANG = GERMAN_GERMANY.WE8MSWIN1252

Screenshot des Fensters zum Eintragen der Systemvariablen NLS lang

In der „PATH“ Variable muss der Pfad zum Instant-Client z.B. "c:\oracle\instantclient_xx_x;" ganz vorne eingefügt werden:

Win 7:
Screenshot des Fensters zum Eintragen der Systemvariablen Path

Win 10:

clipboard_efdfa1a5d437d0f62ed721142b601ac87.png

Testen kann man die Funktionalität, in dem man in einem neuen(!) DOS Fenster versucht sich an die Oracle DB mit SQL Plus (sofern mit installiert) zu verbinden. Hierzu muss man sich in das Instant Client Verzeichnis positionieren (z.B.: c:\oracle\instantclient_12_2) und folgenden Befehl ausführen:

sqlplus sysadm/<Passwort>@biblio

Wenn man Verbindung zur DB bekommt funktioniert der Instant Client und kann z.B. für BIBLIOTHECAplus genutzt werden!
 
Für ODBC:
Optional kann man nun auch den ODBC Treiber installieren, hierzu muss nur die „odbc_install.exe“ aus dem „c:\oracle\instantclient_xx_x“ Verzeichnis mit Administrator Rechten ausgeführt werden. Nun kann man mit dem 32 Bit ODBC Admin Tool (c:\Windows\SysWOW64\odbcad32.exe) eine neue ODBC Verbindung anlegen!
 
Für WebOPAC:
Damit der WebOPAC mit dem Instant Client arbeiten kann, benötigt man neben dem ODBC Treiber noch Rechte auf das Instant Client Verzeichnis. Es muss der Benutzer „IUSR“ rekursiv(!) die Standard „Lesen“  Rechte auf das Instant Client Verzeichnis haben!
 
Screenshot zum Einstellen der Berechtigungen
 
Für OPEN:
Damit OPEN mit dem Instant Client arbeiten kann, benötigt man noch zusätzliche Rechte. Der Benutzer „Netzwerkdienste“ benötigt rekursiv(!)“ die Standard „Lesen“ Rechte auf den Instant Client Ordner.
 
Screenshot zum Einstellen der Berechtigungen für OPEN

Optional kann es für OPEN auch nötig sein, dass statt der Gruppe "Netzwerkdienst" ein anderer Nutzer hinterlegt werden muss, wenn der Anwendungspool der COP Schicht mit der Identität "ApplicationPoolIdentity" läuft. Dann muss man den lokalen Benutzer "iis apppool\<App-Pool-Name>" hinterlegen z.B. "iis apppool\OPEN-DotNet4".

 
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